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Mittwoch, 15. Oktober 2014

Socken, Socken, Socken...

Hier das Resultat meines ersten Färbeversuchs mit Luvotex-Farben:

Handgefärbte Sockenwolle
 
Detailaufnahme
 
Die nächsten Paare sind aus Opal-Sockenwolle der Regenwald-Kollektion entstanden:
 
"Martin - der Gitarrist"
 
"Fiona - die Geigerin"
 
 Fiona meets Martin: Take-5-Socken:
Take-5-Restesocken aus den Überbleibseln von Fiona und Martin. Jeweils 5 Reihen, dann Farbwechsel.

 
Links der "Papa", rechts die "Mama", in der Mitte die "Kinder".
 

Dienstag, 7. Oktober 2014

Restesocken und Waschechtheit von Pflanzenfarben

Hier zwei weitere Restesockenpaare aus Industriewolle:


Pippi-Langstrumpf-Socken, aus Garnresten, die vor dem Stricken per Russian Join miteinander verbunden wurden. D.H. die Ringelung ist nicht genau vorhersehbar.


Im Folgenden zeige ich euch noch einmal die Restesocken aus mit Blauholz (lila) und Schilfblüten (grün) bzw. Salbei und Blutbuche (helleres, blaustichiges grün) gefärbter Wolle. Ich habe sie getrennt gewaschen, um die Waschechtheit der Pflanzenfarben zu testen. Meine Socken müssen ca. einmal wöchentlich eine Wäsche im normalen 40°C Baumwollprogramm aushalten, was die Pflanzenfarben bisher fast ohne Ausnahme wunderbar überstanden haben. Allerdings habe ich die Socken in der Regel gemeinsam gewaschen und Farbveränderungen sind mir daher nicht so sehr aufgefallen.
In diesem Experiment sieht man die Veränderung recht deutlich, allerdings nur im direkten Vergleich. Der obere Socken auf dem Bild ist ungewaschen, der untere einmal bei 40°C.
Die Grüntöne haben alle einen Gelbstich bekommen, auch diejenigen, die vorher eindeutig bläulich waren. Die Farbintensität hat sich aber nicht verändert. Einen Teil der mit Blauholz gefärbten Wolle hatte ich bereits vor der Verarbeitung gewaschen, weil diese Farbe ja laut Literatur schneller ausbluten soll. Zwei Wäschen hat die Farbe aber ohne jegliche Veränderung überstanden, was sich an den Streifen zeigt, die ungewaschen verarbeitet wurden.

Socken mit Pflanzenfarben gefärbt. Oben ungewaschen, unten gewaschen (40°C Baumwollprogramm).

Allgemein muss ich feststellen, dass die Waschechtheit der Pflanzen- und Naturfarben bisher (seit 6 Monaten in Benutzung) wirklich gut ist und nur die allerersten und am häufigsten gewaschenen Socken leichte Aufhellungserscheinungen haben, die man aber nur sieht, wenn man sie direkt mit den Originalfarbproben vergleicht. Allerdings muss dazugesagt werden, dass die Socken relativ wenig Licht abbekommen. Bei einem Pullover oder ähnlichem würden sich die Farben auf Grund der nicht ganz so guten Lichtechtheit bestimmt anders verhalten.

Fazit: Für Socken kann ich Pflanzengefärbte Wolle uneingeschränkt empfehlen.

Samstag, 27. September 2014

Ein paar ältere Sachen

Babydecke für meinen Neffen, 70 x 100cm, Dezember 2013

erster nassgefilzter Hausschuh, Wolle mit Cochenille gefärbt, aus dem Jahr 2009

Diese Socken sind dieses Jahr entstanden im Rahmen eines Chemie-Kurses. Die Wolle wurde von meinen Schülern gefärbt mit verschiedenen Naturfarben (Cochenille, Kamille, Anatto, Indigo)

Nadelgefilzter Fuchs aus dem Jahr 2009. Die Wolle wurde mit Walnuss gefärbt und ist mittlerweile schon etwas ausgebleicht.

Sonntag, 21. September 2014

Und das wurde daraus:

 
Alle folgenden Socken wurden mit pflanzengefärbter Sockenwolle gestrickt. Da ich meistens nur kleine Stränge färbe, in der Regel so um die 16 - 20g schwer, entstehen daraus vor allem Ringelsocken. Die Ausnahmen davon sind auf den oberen Bildern zu sehen: Die 100g Stränge habe ich über Stühle gehängt zu Riesensträngen (5 - 10m Durchmesser)
 gewickelt und diese dann Abschnittsweise gefärbt, was dann beim Stricken lustige Ringel ergab. Letztlich gefallen mir die Blockstreifen aber besser.
 
Oben verschiedene Gelbtöne mit Indigo überfärbt, unten zusätzlich Cochenille

Oben Cochenille, unten Cochenille, gemischt mit Bluthasel, Blutpflaume etc.

Cochenille mit Bluthasel, Salbei und verschiedenen anderen Grünfärbern


Oben Blauholz mit Salbei, Bluthasel, Blutpflaume, Blutbuche, Schilfblüten, unten Zwiebel, Dahlie und Blauholz





Mittwoch, 5. Februar 2014

Resteverwertung

Nachdem mir die Restesocken bei ravelry so gut gefallen haben, kaufte ich mir zu meinen eigenen Sockenwollresten noch 1,3kg über ebay dazu und strickte daraus mehrere Restesocken sowie eine Decke. Nachteil der Reste: Bei den Socken zeigte sich, dass die Industriewolle unterschiedlich einläuft, deswegen sieht das Bündchen des langen Sockens etwas gewellt aus. Beim Tragen merkt man aber nicht, dass die Ringel unterschiedlich eng sind.


Der obere und untere Socken ist aus Industriewollresten, der mittlere aus mit Natur-/Pflanzenfarben selbst gefärbten Sockenwollresten (Cochenille und braune Zwiebelschalen)

Decke aus Industriewollresten, mit doppeltem Faden kraus rechts gestrickt

Detailansicht