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Mittwoch, 26. November 2014

Mein neuer Mosaikspiegel und dessen Werdegang

Tagelang war unser Esstisch blockiert - der Mosaikspiegel für unser neues Bad hat länger gebraucht als gedacht...

Untergrund: Domoboard 1 cm, der Rand wird mit Gipsbinde verkleidet.

Für die spätere Wandbefestigung wurden rechts und links zwei Löcher gebohrt und diese vorne und hinten mit einer großen Beilagscheibe umklebt, durch die dann später Schrauben gesteckt werden, die auf der Rückseite mit zwei Muttern gesichert werden sollen. Zwischen den Muttern wird eine Drahtschlinge befestigt, mit der der Spiegel dann ähnlich einem Bild an einen Haken gehängt werden kann. Zusätzlich ist eine Sicherung von unten geplant, bei der das Hauptgewicht des Spiegels mit einer L-Leiste an der Wand getragen werden soll.

Der Spiegel (40 x 60 cm) wurde auf die Platte geklebt (60 x 80 cm).

Das Zubehör hat kaum Platz auf dem Tisch.


Neben den verschiedenen Glas- und Keramikstücken habe ich auch Glasperlen eingearbeitet. Hier ein kleiner Frosch, der mal von einer Perle abgeplatzt ist. Einige Beine waren abgebrochen, aber nach dem Verfugen dürfte man das nicht mehr sehen.


Laaaaangsam füllt sich der Rahmen.

Die Fugenmasse wird aufgebracht.

Und nach dem Anziehen wieder abgewischt.


Fertiger Mosaikspiegel

Montag, 29. September 2014

Schmuckstücke aus selbst gedrehten Glasperlen

Hier ein paar meiner Schmuckstücke, die ebenfalls in den Jahren 2007 bis 2010 entstanden sind.
Versilberte schwarze Stringer auf schwarzem Morettiglas, kurz reduziert, dann mit Klarglas überfangen. Durch die chemische Reaktion verfärben sich die Stringer je nach Temperatur und Sauerstoffgehalt der Flamme blau-grün-gelb.

Pünktchen aus Feinsilberdraht, auf die Oberfläche geschmolzen. Die Perle wurde anschließend geätzt und eine Silberhülse eingeklebt.

Auch hier versilberte Stringer.

Hier eine Reaktion von Kupferfolie unter Klarglas. Die Folie verbindet sich mit dem Glas und färbt es Türkis, bei der Reaktion entsteht Gas, das als Bläschen im Glas bleibt.

Meine erste Glasperle mit Silberfolie, gedreht an einer Gaskartusche.

Mit Silber gemischtes elfenbeinfarbiges Morettiglas. Das Silber reagiert mit dem schwefelhaltigen Glas und färbt es steinartig graubraun.








Noch einmal Reaktionen: Versilberte Stringer auf schwarz.

Glasperlendrehen meets Silberschmieden:
Hier habe ich eine gebrochene Perle in einen Anhänger eingearbeitet.










Set Namibia

Glasperlen nach Sarah Hornik Art


 Als ich zum ersten Mal die Glasperlen von Sarah Hornik sah, wollte ich unbedingt mit der Glasbearbeitung anfangen. Diese Künstlerin hat mich sehr beeindruckt und ich habe einige Perlen nach ihrem Vorbild gedreht.
Der Reiz für mich sind dabei die verschiedenen chemischen Reaktionen zwischen den Gläsern und der eingearbeiteten Silberfolie. Diese Reaktionen verlaufen stets unterschiedlich und die Effekte sind daher immer wieder eine Überraschung. Dadurch entstehen die teilweise steinartig anmutenden Strukturen im Glas.
Inzwischen sind alle Perlen zu Kettenanhängern verarbeitet und zum Großteil verschenkt worden.
Alle Perlen sind in den Jahren 2007 bis 2010 entstanden.








Diese Perle ist leider in der Mitte auseinandergebrochen.